Leande


Das kleine Shetlandpony

 

Sally das kleine Shetlandpony sollte in einen neuen Stall umziehen, sie war schon ganz aufgeregt. Sie hatte einen neuen Besitzer bekommen und war schon sehr neugierig darauf, wie ihr neues Zuhause aussehen würde und wie die anderne Tiere dort auf dem Hof wohl sein würden.

 

Es war soweit, Sally verlies vorsichtig den Pferdetransproter und blinzelte etwas unsicher in die warme Nachmittagssonne. Sie war etwas müde von der langen Reise.

 

Sie wurde von einem netten Menschen in einen Stall gebracht, in eine eigene große Box. Staunend sah sie sich um, alles blitzsauber und mit frischem Stroh ausgelegt und frisches Heu und Wasser standen auf für sie bereit. Der nette Mensch, der wohl ihr neuer Besitzer war, kraulte sie liebevoll hinter den Ohren und flüsterte ihr zu: " ich hoffe, dass du dich hier wohl fühlen wirst Sally, das hier ist dein neues Zuhause." Er streift ihren Halfter ab und sie ging in ihre neue Box um einen Schluck Wasser zu trinken....ihr neuer Mensch war inzwischen gegangen.

 

"Hallo, du bist also Sally..herzlich willkommen auf unserem Hof". Sally hob den Kopf...wo kam das dann her ??? Sie schaute nach oben und in ein die freundlichen Gesichter zweier schwarzer Vollblutaraber...sie stellten sich als Lisa und Sammie vor...Sally erwiederte schüchtern ihren Gruß und fragte: " lebt Ihr denn schon lange hier ? " " ja, schon viele Jahre" erwiederte Samie " und es ist wirklich schön hier. Es gibt immer genug zu essen und Wasser zu trinken und viele liebe Menschen die sich um uns kümmern und jeden Tag dürfen wir auf die Weide." Wer lebt denn noch hier?" fragte Sally.." och, viel verschiedene Tiere, du wirst sie alle noch kennen lernen...aber vor Carlo dem Kater hier uaf dem Hof muss du dich in acht nehmen...er hat manchmal so seine Launen und dann geht man ihm besser aus dem Weg." erwiederte Lisa und Sammie nickte.

 

Ein neuer Morgen, sally erwachte aus tiefem Schlaf ....sie konnte sich gar nicht daran erinnern dass sie eingeschlafen war.  "Guten morgen Sally" Sally drehte sich um und schaute in das Gesicht eine kleinen Mädchens sie war etwa 8 Jahre alt, hatte lange, dunkelblonde Haare und Sommersprossen im Gesicht. " Ich bin Claudia und hoffentlich werden wir beide gute Freunde...ich hab dir auch was mitgebracht." Claudia fing an in ihrer Jackentasche zu suchen und Sally konnte schon erschnuppern, was sie da wohl gleich in ihrer Hand halten würde....Karotten !!! Jaaaaaa Karotten !!! Sally liebte Karotten...nur Brombeeren mochte sie noch lieber...aber Karotten war schon mal ein guter Anfang.

 

"Komm Sally", sagte Claudia,"du darfst jetzt mit Lisa und Sammie auf die Weide. Weide ? Sally war sofort hellwach...sie maschierte flott hinter Claudia her....es ging quer über den Hof, vorbei an Maschinen und Ställen mit anderen Tieren...Kühe, Schweine, einem Esel, Hühnern und Gänsen. Alle riefen ihr einen fröhlichen guten morgen Gruß zu, den sie freundlich ewiederte.

 

Claudia strahlte über das ganze Gesicht, als sie stolz mit Sally am Halfter  über den Hof maschierte und Sally war glücklich darüber bald eine liebe neue Freundin zu haben...Claudia schien Ponys zu lieben.

 

An der Weide angekommen öffnett Claudia das Gatter und lässt Sally ein, Lisa und Sammie waren schon da und begrüssten sie freundlich "guten morgen" wieherte sAlly zurück und schaute sich um...saftiges grünes Gras, eine saubere Pferdetränke und extra für Sally, weil sie kleiner war als die beiden Anderen, eine eigene Tränke in ihrer Höhe.

 

Sie probierte das frische Gras und stellte fest, dass es sehr lecker war. Kauend schaute sie zu Sammie und Lisa hinüber. Zwei edle Vollblutaraber mit glänzendem Fell und schönen blauen Pferdedecken aus edlem Stoff. "Guten morgen, wer bist du denn udn warum weis ich nicht dass du hier bist?"

 

Sally drehte sich um und schaute in das Gesicht eines schwarzen Katers mit einem weissen Fleck am Hals. Das musste Carlo sein. "Guten Morgen", sagte Sally, " du musst Carlo sein." "Wer soll ich sonst sein? Und wer bist du?"

 

"Ich bin Sally." "Aha, und was bist du? Etwa ein Pferd?" Es war nicht zu überhören, dass Carlo Pferde nicht besonders mochte "nnneiiinnnnn...eiiiiinnnnn Shatlandpony." stammelte Sally..."Lass die Kleine gefälligst in Ruhe du alter Griesgram." Lisa kam angetrabt, um Sally bei dem Verhör beizustehen.

 

"Aha, also ein Shetlandpona..na ja wir werden ja mit der Zeit sehen, ob du auch so arrogant bis wie die beiden da." Meinte Carlo und stand auf, drehte Lisa und Sally den Rücken zu und ging seiner Wege.

Sammie schaute kauend zu den beiden rüber. "Lisa, warum gibst du dich den mit dem kleinen, schwarzen Angeber da noch ab. Lass ihn doch einfach rummäckern."

 

"Also nun hast du Carlo kennen gelernt, er hat immer schlechte Laune und ist der Meinung, dass Sammie und ich uns auf Grund unserer Abstammung für was Besseres halten..das ist aber nicht so! Komm doch zu uns rüber an den Zaun, es kommen immer Spaziergänger vorbei die uns mit leckerne Apfel- und Karottenstücken verwöhnen."

 

Das wollte Sally sich nicht zweimal sagen lassen...fröhlich trabte sie hinter Lisa her an den Zaun, wo schon einige Menschen warteten. Tatsächlich hatten diese Leute lauter Leckereien dabei ...Karotten und Äpfel...nur leider keine brombeeren, die Sally so sehr mochte, aber das konnten die Leute ja nicht wissen.

 

Sally reckte ihren Kopf nach oben, sie war ja viel kleiner als die beiden anderen, aber irgendwie wurde sie immer übersehen. Sammie und Lisa bemerkten das und gingen etwas vom Zaun zurück, aber alle wollten nur die beiden Vollblüter füttern.

 

Sally war traurig..sie schaute nach unten auf ihre kleinen Hufe. Sammie nahm eine Karotte von einem Kind und lies sie vor Sally´s Nase fallen...es war lieg gemeint von Ihm aber Sally hatte nun keinen Appetit mehr. Traurig und mit hängendem Kopf trottete sie zu ihrem Wassertrog. Dort sah sie sich ihr Spiegelbild an, eine lange, wuschelige Mähne in der die kleinen Ohren fast völlig verschwanden.

 

Die klugen, großen Augen, die im moment traurig in die Welt schauten. Sie fand ihren Kopf plötzlich viel zu groß für ihren kleinen, pummeligen Körpger und ihre Beine waren viel zu kurz. Sie hatte auch keine schöne blaue Pferdedecke aus edlem Stoff...und wenn, dann hätte es sowieso nicht so schön bei ihr ausgeschaut, dachte sie.

 

Neidvoll schaute sie zu den schönen und schlanken Arabern hinüber. Lisa und Sammie kamen rüber zu ihr, sie wollten sie trösten und sagten ihr, dass Menschen halt einfach doof sind ...und das ja nicht alle so wären und dass Claudia sie richtig lieb hätte und Claudia wäre sein ein liebes Mädchen und würde immer allen Leckerein geben.

 

Aber ihre Worte trösteten Sally nicht...traurig ging sie in deine Ecke der Weide und schaute sehnsüchtig auf eine ungemähte Wiese. Das Gras dort war fast so hoch, dass sie hätte darin verstecken spielen können. Ein großer Apfelbaum spendete Schatten und es gab auch eine freie Stelle mit Sand wo sie sich gemütlich drin hätte wälzen können...und dann die Brombeerhen, ja man muss vorsichtig sein wenn man sich welche pflückt, aber Sally hatte darin Übung, auf ihrer alten Weide gab es auch Brombeeren.

 

Es war Abend und Sally stand immer noch traurig in ihrer Ecke. Lisa und Sammie hatten sich etwas zurückgezogen, ihnen war klar geworden, dass es im Moment nichts gab, was Sally hätte trösten können.

 

Claudia und ihr Vater, er war Sally´s neuer Besitzer, kamen an das Gatter umd die Pferde zu holen, Carlo der Kater begleitete sie. "Papa schau doch mal ...Sally sieht so traurig aus, glaubst du sie hat Heimweh?"

 

"Ich denke nicht", meinte ihr Vater," vielleicht ist sie die Gesellschaft von so vielen anderen Tieren nicht gewohnt."

Auch Carlo lief auf Sally zu "Hey Kleine, was ist los, haben die beiden da dich geärgert?" "Nein", sagte Sall, "die sind wirklich nett zu mir, aber die Menschen mögen mich nicht". antwortete Sally leise und eine Träne kullerte über ihr Gesicht.

 

Carlo hatte sich vor sie hingesetzt und inzwischen waren auch Claudia und ihr Vater bei Sally angekommen. " Ach Blödsinn", meinte Carlo, " ich bin zwar nur ein einfacher Kater, aber ich kann sehen wie lieb Claudia dich hat und unser Chef auch" mit Chef meinte er Claudias Vater.

 

Sally schniefte vor sich hin, " aber die Menschen haben mich einfach übersehen." "Welche Menschen?" wollte Carlo wissen..." na die am Zaun, die immer Karotten und Äpfel dabei haben...ich wäre so gerne da drüben...auf der Wiese...und ich mag sowieso Brombeeren viel lieber als alles andere."

 

Wieder schaute Sally sehnsüchtig auf die Wiese...Claudia umarmte liebevoll Sally´s Hals. " Ich hab dich lieb Sally" flüsterte sie ihr ins Ohr und legte Sally das Halfter an...traurif trotette sie hinter Claudia her über den Hof und ging mit hängenden Ohren in ihre Box um zu schlafen.

 

Der nächste Tag. Sally erwachte von einem Gewitter, es rumpelte und blitzte. Sally war das gewohnt sie war früher imm draußen gewesen und hatte sich mit anderen Pony´s einen Unterstand geteilt.

 

Lisa und Sammie regten sich furchtbar auf und Sally gab sich alle Mühe die beiden zu beruhigen, aber sie waren noch immer ängstlich. "tztztz Vollblüter" Carlo sass auf einem Pfosten von Sally´s Box...sie hatte ihn gar nicht kommen hören.

"Hallo Carlo, schön dich zu sehen." "Echt? Deine Vollblutfreund sind da eher anderer Meinung." meinte Carlo mit einem Augenzwinckern..."ügrigens, es gibt eine Überraschung für dich Kleine, ich hab die Menschen reden hören."

 

"Was für eine Überraschung denn?" fragte Sally neugierig. "Na wenn ich dir das jetzt erzähle, dann ist es ja keine Überraschung mehr!" Meinte Carlo und grinzte über das ganze Katzengesicht...er sprang von seinem Pfosten herunter...ging gemütlich auf Sally zu...schmuste ihr nach Katzenart um die Hufe und meinte "übrigens, ich hab dich auch lieb." Dann ging er wieder zufrieden schnurrend seiner Wege und lies eine verdutzte Sally stehen. "Katzen," meinte Lisa kopfschüttelnd, " die soll einer verstehen." "Ich versteh sie nicht" meinte Sammie da nur dazu.

 

Das Gewitter hatte aufgehört und Lisa und Sammie durften auf die Weide, aber Sally nicht. Sie musste in ihrer Box bleiben. Sie hörte von draussen, dass gehämmert und gearbeitet wurde, konnte aber nichts sehen. So sehr sie ihren Kopf auch reckte, es gelang ihr nicht über die Boxentür zu schauen.

 

"Das schaffst du nicht Herzchen." "Carlo, schleich dich doch nicht immer so an." Sally war verärgert weil er recht hatte...sie hatte keine Möglichkeit  zu sehen, was da draussen vor sich ging "...und ich werde dir nix verraten Herzchen." Und wieder grinste Carlo über das ganze Gesicht. Sally grummelte etwas vor sich hin, was auch sowieso keiner verstehen sollte.

 

Dann kam Claudia in den Stall gerannt "Huhuuuuu Sally, morgen gibt es eine Überraschung für dich.." toll ...alle reden von einer Überraschung und keiner sagt mir was! Sally schmollte, aber ihr Schmollen war schnell vorbei, als Claudia Karotten- und Apfelstücke aus ihrer Jacke zog. " Die sind ganz alleine für dich Sally, aber verrat Lisa und Sammie nichts davon, ich möchte nicht, dass sie eifersüchtig werden." Flüsterte das Mädchen dem Pony ins Ohr und schon rannte Claudia wieder nach draussen.

 

Als am Abend Lisa und Sammie in den Stall zurück kamen grinsten sie Sally nur an...aber verraten wollten auch sie die Überraschung nicht.

 

Die Sonne ging auf. Sally war schon wach und ganz aufgeregt. Gestern Abend hatte das Hämmern aufgehört und Sally hoffte, sie würde heute ihre Überraschung bekommen...da kamen Claudia und ihr Vater in die Box...Lisa und Sammie waren schon früh am morgen gesattelt und ausgeritten worden, sie waren noch unterwegs.

 

"Sally, Sally komm schnell ...wir ziehen dein Halfter an und dann bekommst du deine Überraschung." Claudia führte Sally am Halfter aus dem Stall, mit gespitzten Ohren und wachen Augen trabte Sally fröhlich hinter Claudia und ihrem Vater her. Sie schaute sich um, wo wohl ihre Überraschung sei.

 

Sie gingen über den Hof, die Tiere begrüßten sich alle gegenseitig wie jeden Morgen...plötzlich bemerkte Sally, dass Carlo zufrieden schnurrend neben ihr her trabte ...und sie fragte sich wie Katzen das nur können....schnurren und gleichzeitig so schnell laufen.

 

Sie kamen an der Weide an, aber niemand öffnette für Sally das Gater...es ging an der Weide vorbei den Weg entlang...Sally reckte den Kopf, konnte aber nichts sehen. "Lass es, du kannst es noch nicht sehen." lästerte Carlo. "Ja, ja" meinte Sally nur ungeduldig...dann sah sie es..die Wiese mit den Brombeeren und dem Apfelbaum...die Menschen hatten Sie eingezäunt mit einem niedrigeren Zaun als nebenan die Weide...Claudia´s Vater öffnette das Gatter. " So," meinte Claudia, " das ist deine Überraschung, "deine eigene Weide".

 

Sally konnte es kaum glauben...sie war glücklich...der Apfelbaum, die Brombeeren, das hohe Gras in dem man herlich spielen konnte und sogar ihr Wassertrog war da.

 

"Wir haben noch was für dich." Claudia packte etwas aus einer Tasche aus, die war Sally vor lauter Aufregung gar nicht aufgefallen. Sie zog eine kleine Pferdedacke heraus, sie war braun und mit Schwaz war auf der Seite ihr Name eingestickt...in deutlichen Buchstaben stand da -Sally-.

 

Claudia legte sie ihr um. "Freust du dich Sally?" Sally schnaubte zufrieden und stupste Claudia mit ihrer Nase in die Seite...das Mädchen lachte und nahm Sally das Halfter ab...sie trabte los...drehte dann eine runde im Galopp im hohen Graß und machte sich dann glücklich und zufrieden über die Brombeeren her.

 

Carlo kam zu ihr gelaufen und als sie sich ein wenig bei ihrem Wassertrog ausruhte, rollte er sich bei ihr zusammen und schlief gemeinsam mit ihr im Schatten des Apfelbaumes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kater Fritzie´s Abenteuer

 

Es ist ein wunderschöner, warmer Frühlingstag. Der kleine Kater Fritzie wacht gerade im Körbchen seiner Mama auf. Er schläft da immer zusammen mit seinen Schwestern Trixie und Jassie.

 

Fritzie ist immer der Erste der aufwacht, seine beiden Schwestern sind da richtige Schlafmützen. Laut ruft Fritzie nach seiner Mama denn er hat Hunter, aber seine Mama So-lei ist nicht da. ....hmmm Fritzie überlegt nicht lange und klettert aus dem Schlafkörbchen...schließlich ist er ja schon 6 Wochen alt  und kann sich selbst um die wichtigen Dinge kümmern. Das denkt zumindest Fritzie...Mama So-lei ist da ganz anderer Meinung und schimpft imemr mit ihm wenn er alleine zu weit vom Schlafkörbchen weg geht.

 

"Die Welt da draussen ist noch viel zu gefährlich für dich...du bist noch ein Kind und kennst die Gefahren nicht, die da draussen auf dich lauern." "Ach Mama",meint dann Fritzie immer," ich bin schon sooooo groß und was soll mir schon passieren?"

 

Fritzie tabbelt in die Küche um zu schauen ob was in den Katzennäpfen ist...Frühstück wäre jetzt nicht schlecht. Dies komischen Wesen mit den freundlichen Stimmen  machen da immer ganz leckere Sachen rein. Mama So-lei nennt sie -Dosenöfner- und ermahnt Fritzie und seine Schwestern immer beim spielen mit ihnen acht zu geben. Denn die Dosenöffner haben kein Fell und immer ganz blutige Schrammen wenn man zu wild mit ihnen spielt.

 

Richtig unterhalten kann man sich mit ihnen leider nicht...sie können kein kätzisch und sprechen ihre eigene Sprache.

 

Fritzie schnüffelt am Napf...aha...Mama So-lei war schon da und hat für ihre Kleinen was übrig gelassen...ja das schmeckt lecker. So der Bauch ist voll...die Mama nicht da, es ist Zeit auf Entdeckungstour zu gehen ...und wenn Mama So-lei es nicht weiss, dann kann sie auch nicht schimpfen...denkt Fritzie.

 

Er geht langsam und vorsichtig zur Katzentür...schaut sich immer wieder um, ob ihn auch keiner sieht, der ihn verpetzen könnte, denn Mama So-lei hat ihren Kindern streng verboten alleine nach draussen zu gehen.

 

Vorsichtig legt er die Pfoten auf den Rand und steckte den Kopf durch die Katzentür. "Fritzie du weist genau wir dürfen ohne Mama nicht nach draussen gehen." Erschrocken dreht Fritzie sich um. Seine beiden Schwestern  sitzen hinter ihm, er hat sie gar nicht kommen hören. Jassie, die Kleinste, ist nch ganz verschlafen und noch so müde, dass sie kaum die Augen aufbekommt. Trixie hat sie wohl geweckt um nach dem großen Bruder zu suchen.

 

"Ich bin halt nicht so ein Angshase wie ihr beide und schleicht euch nicht immer so an!" " Mama hat es verboten das weist du genau!" " Dann geh doch petzen du olle Meckerliese, ich geh jetzt raus in die Sonne zum spielen." Kaum hat er es gesagt, hüpft er durch die Katzentür...er ist ja kein ängstliches Mädchen.

 

"MMaaaaammmmmaaaaaaa!" Laut hört er Trixie hinter der Tür nach Mama So-lei rufen...und jetzt macht da auch noch Jassie mit...die beiden doofen Petzen...denkt Fritzie...und maschiert mutig rüber zum Gartenteich.

 

Mama So-lei mag es immer gar nicht, wenn die Kätzchen da spielen. Sie sagt es sei viel zu gefährlihc ..da könnte man ertrinken...was ist das eigentlich "ertrinken" ? denkt Fritzie während er nugierig die Nase über den Rand des kleinen Teiches steckt...so nah war er noch nie am Wasser.

 

Hey, denkt sich Fritzie, da ist ja eine kleine Katze drin. Neugierig schaut er genauer hin..ja eine kleine Katze...schwarz mit bernsteinfarbenen Augen und weissen Strich an der Nase. Fritzie weis nicht, dass er im Wasser sein eigenes Spielgelbild sieht.

 

"Wer bist du denn?" Fragte Fritzie ...er sieht das Kätzchen "antworten" ..."Ich hab dich nicht Verstanden du musst lauter reden." Fritzie robt noch ein bisschen weiter über den Rand ...das "andere" Kätzchen scheint ihn nicht zu verstehen..."Warte ...ich komm mal runter."

 

Vergessen sind alle Warnungen von Mama So-lei wie gefährlich tiefes Wasser für eine kleine Katze sein kann. Fritzie möchte das andere Kätzchen mit der Pfote anstupsen um mit ihm zu spielen. "IHHHHH was ist dass denn...da wird ja meine Pfote ganz nass." Und in dem Moment kommt er auch schon ins rutschen....Fritzie kann sich nicht mehr halten und plumpst ins Wasser.

 

Gerade als Fritzie ins Wasser rutscht erscheint Mama So-lei im Garten. Trixie und Jassie haben sie gefunden und ihr gesagt,  dass Fritzie mal wieder nicht auf sie gehört hat.

 

"Fritzie um Himmelswillen geh da weg." ruft sie noch...doch es war zu spät. Sie sieht wie Fritzie mit einem lauten "platsch" im Wasser landet.

 

Das Wasser ist tief und Fritzie kann nicht schwimmen...er zapptel mti seinen kleine Pfoten aber er kann den Grund nicht erreichen. Die Wände des Teiches sind zu glatt er findet keinen Halt und geht immer wieder unter.

 

"Hilfe, Hilfe Mama Hilfe"..."Ihr beiden bleibt drin egal was passiert" sagt Mama So-lei zu den beiden Katzenmädchen, die zitternd vor Angst hinter der Katzentür warten.

 

So-lei rennt an den Teich laut rufend. "Fritzie, Fritzie halt durch ich hol dich raus." Vom Nachbargrundstück kam Bruno angerannt. " Was ist los, was ist passiert???" Der Schäferhund  und So-lei sind seit vielen Jahren beste Freunde.

 

So-lei ist nun am Teich. "Bruno ich brauche deine Hilfe ich kann Fritzie nicht mehr finden, er ins Wasser gefallen." Sofort macht Bruno kehrt und rennt laut bellend zu seinem Herrchen...derk ommt auch sofort angerannt als er den aufgeregten Bruno sieht..ein Griff ins wasser und er hat Fritzie rausgeholt...leblos liegt er in seinen Händen.

 

Brunos Herrchen legt Fritzie ins Gras und klopft ihm ganz leicht auf den Rücken...so wie man das macht wenn sich jemand verschluckt hat. So-lei bleibt fast das Herz stehen, sie befürchtet das Schlimmste.

 

Fritzie hustet und niest und es kommt ein Schwall Wasser aus seinem kleine Körper..er zittert und hat einen riesen Schreck bekommen, aber er lebt.

 

"Fritzie was hast du dir nur dabei gedacht???" schimpft Mama So-lei ..."gar nix Mama ich wollt doch nur spielen." liebevoll beginnt sie die Ohren ihres kleinen Sprösslings zu putzen. "Mach das niem wieder, du siehst wie gefährlich das ist, wenn du nicht auf die erwachsenen hörst." "Ja Mama ich versprechs i...ab heute werd ich brav sein." So-lei nimmt ihren kleinen Sohn im Nackenfell, so wie alle Katzen ihre Kinder tragen und bringt ihn ins Haus zu seinen Schwestern...sie trägt ihn ins Schlafkörbchen,damit der kleine erschöpfte Kater sich ausruhen kann...liebevoll putzt sie ihn trocken und wärmt ihn..auch seine beiden schwestern kuscheln sich an ihn ran.

 

Brunos Herchen hatte aber noch mit Mama So-lei´s Dosenöffnern gesprochen, sie hatte nvon all dem nichts mitbekommen  weil sie nicht zuhause waren und waren nun auch der Meinung, dass eine offene Katzentür  für Katzenkinder einfach zu gefährlich ist. Nicht auszudenken wenn Fritzie ertrunken wäre.

 

Nun kann nur noch Mama So-lei durch die Katzentür...weil sie ein Halsband trägt das die Tür öffnet wenn sie raus oder rein möchte und wenn sie ihre Kinder mitnehmen will dann trägt sie sie nach draussen.

 

Kater Fritzie hat aus dem Abenteuer gelernt und hört seither immer auf seine Mama.

 

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